Happy New Year!
Ruhe! Endlich Ruhe! All die Japaner fahren Heim zu Ihren Eltern. Dort werden sie dann erst mal alles möglich traditionelle Essen: Verschiedene Arten von japanischen Nudeln, ........ Mitternachts gehts dann zum Tempel und dann wird auf den Sonnenaufgang, das erste "Licht", im neuen Jahr gewartet.
Bei uns Austauschstudenten sah dass schon auch irgendwie ähnlich aus. Viele sind zwar nach Tokyo gefahren um sich die Verrücktheiten dort anzuschauen, aber einige sind dann doch in Nagoya geblieben. Was sofort auffällt: Es gab kein Feuerwerk! Ich glaub in ganz Japan keins. Zwar sind hier Feuerwerke das ganze Jahr sehr populär, aber an Neujahr ist jeder zu Hause bei seiner Familie und es stehen andere Bräuche auf dem Programm.
... um etwas Romantik hervorzurufen, der Sonnenuntergang am 31.12.2006:

Wir haben den Abend erst mal mit einem Essen begonnen. Jeder hat was aus seiner Heimat gemacht, wobei ich köstlichen Glühwein gezaubert habe :-)


Später hats uns dann doch noch zum Tempel getrieben: Als erstes zum Kosho-ji Tempel hier um die Ecke:



Dort durften wir sogar die große Glocke läuten (leider kein Foto): die wird in den ganz großen Tempeln nur an Neujahr und teilweise auch noch zusätzlich einmal im Monat geläutet. In Nara, der alten Kaiserstadt, darf z. B. diese Glocke nur eine ganz bestimmte Familie läuten. An Neujahr dürfen aber dann auch andere ran - teilweise kauft man sich ein Ticket (1000 Yen oder so) oder es wird verlost. Allerdings sind das dann immer nur so 100 Leute. Hat irgendwas mit der Bedeutung der Zahl zu tun ...
Nachdem es dann erst 3 Uhr nachts war und die Ubahnen die ganze Nacht fuhren (man muss sich das mal vorstellen: MO - FR fahren die Ubahnen bis Mitternacht und am Wochenende noch eine halbe Stunde länger. Aber in der Neujahrsnacht die ganze Nacht!), sind wir auch noch zum Atsuta-jingu, einer der wichtigsten drei Shrines in Japan. Um Mitternacht war hier wohl kein durchkommen, aber als wir da waren eigentlich ganz angenehm. Was auffiel: Es wurde vor dem eigentlichen Zaun, zu dem man das ganze Jahr vor kann, eine zusätzliche "Mauer" aufgebaut. In diesen Tempeln wirft man immer 5 Yen nach vorne (5 = Glückzahl) und um wohl den Menschenmassen her zu werden, wurde diese Mauer aufgebaut. Dahinter lagen dann aber nicht nur 5-Yen-Stücke, sondern auch Digitalkameras, 10000-Yen Scheine, ....


2007 steht außerdem auch im Jahr des Wildschweins und wie zu Hause Weihnachtskarten verschickt werden, werden hier eben Karten zu Neujahr verschickt. Die Wochen vor Neujahr wirft man diese Karten dann in spezielle Briefkästen und diese Karten werden dann zu Neujahr, also wirklich am 1. Januar morgens ausgeliefert. Hier noch eine typische Neujahrskarte ..... es ist halt immer ein Wildschwein drauf
Bei uns Austauschstudenten sah dass schon auch irgendwie ähnlich aus. Viele sind zwar nach Tokyo gefahren um sich die Verrücktheiten dort anzuschauen, aber einige sind dann doch in Nagoya geblieben. Was sofort auffällt: Es gab kein Feuerwerk! Ich glaub in ganz Japan keins. Zwar sind hier Feuerwerke das ganze Jahr sehr populär, aber an Neujahr ist jeder zu Hause bei seiner Familie und es stehen andere Bräuche auf dem Programm.
... um etwas Romantik hervorzurufen, der Sonnenuntergang am 31.12.2006:

Wir haben den Abend erst mal mit einem Essen begonnen. Jeder hat was aus seiner Heimat gemacht, wobei ich köstlichen Glühwein gezaubert habe :-)


Später hats uns dann doch noch zum Tempel getrieben: Als erstes zum Kosho-ji Tempel hier um die Ecke:



Dort durften wir sogar die große Glocke läuten (leider kein Foto): die wird in den ganz großen Tempeln nur an Neujahr und teilweise auch noch zusätzlich einmal im Monat geläutet. In Nara, der alten Kaiserstadt, darf z. B. diese Glocke nur eine ganz bestimmte Familie läuten. An Neujahr dürfen aber dann auch andere ran - teilweise kauft man sich ein Ticket (1000 Yen oder so) oder es wird verlost. Allerdings sind das dann immer nur so 100 Leute. Hat irgendwas mit der Bedeutung der Zahl zu tun ...
Nachdem es dann erst 3 Uhr nachts war und die Ubahnen die ganze Nacht fuhren (man muss sich das mal vorstellen: MO - FR fahren die Ubahnen bis Mitternacht und am Wochenende noch eine halbe Stunde länger. Aber in der Neujahrsnacht die ganze Nacht!), sind wir auch noch zum Atsuta-jingu, einer der wichtigsten drei Shrines in Japan. Um Mitternacht war hier wohl kein durchkommen, aber als wir da waren eigentlich ganz angenehm. Was auffiel: Es wurde vor dem eigentlichen Zaun, zu dem man das ganze Jahr vor kann, eine zusätzliche "Mauer" aufgebaut. In diesen Tempeln wirft man immer 5 Yen nach vorne (5 = Glückzahl) und um wohl den Menschenmassen her zu werden, wurde diese Mauer aufgebaut. Dahinter lagen dann aber nicht nur 5-Yen-Stücke, sondern auch Digitalkameras, 10000-Yen Scheine, ....


2007 steht außerdem auch im Jahr des Wildschweins und wie zu Hause Weihnachtskarten verschickt werden, werden hier eben Karten zu Neujahr verschickt. Die Wochen vor Neujahr wirft man diese Karten dann in spezielle Briefkästen und diese Karten werden dann zu Neujahr, also wirklich am 1. Januar morgens ausgeliefert. Hier noch eine typische Neujahrskarte ..... es ist halt immer ein Wildschwein drauf


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