markus in japan

Mittwoch, Mai 31, 2006

nochmal Glück gehabt



"Nur" ein 2:2 - hätte schlimmer sein können. Hoffe mal, dass unsere deutschen Jungs in der Weltmeisterschaft ihr wahres Können zeigen - hab keine Lust, mich hier zu blamieren!!! Also, strengt euch an!!!

Montag, Mai 29, 2006

Bier und Sport

Was macht man, wenn es in der großen Stadt dunkel wird und man nicht wirklich raus will und auch sonst keine Idee hat, was man machen könnte?


Richtig, man geht zu "Lawson" und holt sich ein paar Bier - die Auswahl ist doch ganz beachtlich .... hier nur ein paar ....



... und ganz neu im Sortiment:

Sport ist natürlich auch hier ein großes Thema. Neben Baseball dreht sich zur Zeit alles um die Fussballweltmeisterschaft. Ein großer Fernsehsender strahlt sogar einen Deutschkurs aus: Da werden dann so wichtige Fragen wie "Ist das der Zug zum Fussballstation?" oder "Wo kann man hier gut essen?" gelehrt - sehr witzig :-) . Juni und Juli ist dann vor allem in Nagoya auch die Zeit der Sumokämpfe.

Und nicht vergessen: Freundschaftsspiel Japan - Deutschland bei Euch am Dienstag Abend, hier am Dienstag um 27:30 (die schreiben das wirklich so!!!)




Sonntag, Mai 21, 2006

Kurzbesuch in Bayern

Gestern war ich spontan mal in Bayern! Was? Glaub Ihr mir nicht? Na, dann schaut Euch doch mal die nächsten Bilder an:





vielleicht noch mehr Detail:




Und jetzt ganz genau hinschauen (aufs Preisschild):



.. spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass ich nicht wirklich in Bayern war:



Ja, ich hab gestern eine kleine Weltreise gemacht (Clara: solltest Du Dir vielleicht auch überlegen - auf jeden schneller (4 Stunden)). Von Japan nach Korea, Thailand, Indien, Nepal, Süd-, Mittelafrika, Italien, Frankreich, Bayern, Indonesien, Polynesia, Micronesia, Peru, USA, Taiwan, Hokkaido, Okinawa und Island.

Das Ganze nennt sich "Little World" und ist im Norden von Nagoya. Auf einem doch sehr großen Gelände wurde aus den vorher aufgezählten Ländern Orginalhäuser aufgebaut (vielleicht etwas vergleichbar mit den bayerischen Bauernhofmuseen, nur hat etwas internationaler und größer). In jedem kleinen Dorf gabs dann Essen aus der jeweiligen Region und jede Menge Souveniers. Zum bayerischen Dorf: sehr authentisch: Sogar der Geruch in der Kirche (Weihrauch) und im Gasthof (Bier und Rauch) hat gepasst!!!









letztes Bild: Bahnhof in Nagoya - sehr markant von weit zu sehen: zwei Hochhäuser (je so 50 Stockwerke, Toyota + ???)

Dienstag, Mai 16, 2006

Foto von mir!




Aufgrund mehrerer Nachfragen hier ein fast aktuelles Foto von mir in Nagoya. Ihr seht, mir gehts sehr gut und hab auch schon einen neuen Spitznamen: "Smiley-boy".

Ach ja, ein weiteres Abendteuer steht wohl bald an: Friseur. Es gibt wohl hier in der Nähe einen "Qualitätsfriseur" (ein älterer Mann), der das wohl ganz gut hinbekommt, auch ohne verbale Sprache - er macht sich sogar eine Notiz zur Frisur, sodass man dann beim nächsten Mal gar nichts erklären muss :-)

Montag, Mai 08, 2006

Golden Week


































Letzter Mittwoch: "Tag der Verfassung", letzter Donnerstag: "nationaler Feiertag" und letzter Freitag: "Kindertag": also schon mal drei Feiertage am Stück. Viele Japaner nehmen aber gerne auch noch die restlichen Tage der Woche frei und sprechen dann von der "Goldenen Woche". An der Uni fielen leider nicht alle Vorlesungen am Montag und Dienstag aus :-(

Aber trotzdem Zeit genug, um wieder ein wenig Kultur zu machen und etwas Spass zu haben. Zum einen besuchten wir

  • The Tokugawa Art Museum: die Tokugawa waren eine sehr mächtige Herrscherfamilie und haben einiges an Schlössern, Schwertern, Rüstungen, Helme, ... hinterlassen

  • Aichi Prefectural Ceramic Museum: diese Region ist neben den Autos auch noch für Keramik bekannt. So hat es sich hier der präfektionale Keramikverband nicht nehmen lassen, in die freie Pampa ein wirklich schönes, größes Museum zu bauen. Dort werden dann alle möglichen Teeschalen und andere Sachen ausgestellt. Daneben gibts dort auch noch ein traditionelles Teehaus, wobei wir diesmal auf die Teezeremonie verzichtet haben und uns nur dem Süßen und dem Tee hingegeben haben. Das lustigste kam danach: Es gab dort auch die Möglichkeit, selbst zu töpfern (viele Eltern hatte dort mit ihren Kindern viel Spass) oder auch einfach eine Tasse zu kaufen und diese dann noch zu bemalen. Um dort überhaupt hinzukommen, benutzt man eine hochmoderne "Magnetschwebebahn" (!!! -> Transrapid!!!) - diese Bahn wurde extra zur Expo 2005 in Aichi gebaut und dient jetzt als regionale Bahn: die Züge fahren nach dem gleichen Prinzip wie der Transrapid, sind aber nicht für so hohe Geschwindigkeiten ausgelegt. Außerdem fahren die Züge vollautomatisch ohne menschliche Hilfe!

  • Barbeque: ACE (die Actiongroup for cross-cultural exchange; eine Studentengruppe, die sich um uns "Internationals" kümmert) hat wieder mal ein Barbeque organisiert - sehr japanisch aber trotzdem gut!

  • Essen: sehr wichtig, vor allem, wenn es sich dabei um ein brasilianisches Restaurant mit richtigem Fleisch handelt, eine großes Salatbuffet (Salat gibts hier nicht immer in großen Mengen ...) geboten wird und zum Nachtisch Ananas am Spieß und mit Zimt serviert wird ...

  • Cafe: das beste Cafe ist bisher (leider?) nur das Starbucks - werde weiter suchen :-)