die Welt ist klein





Komischer Zufall: Ich hab im letzten Wintersemester an der TUM einige englische Vorlesungen besucht. In den beiden Vorlesungen von Prof. Finley saß auch immer die Makiko, die offensichtlich eine Japanerin ist. Wie ich dann im Lauf des Semesters erfahren hab, kommt sie ursprünglich aus - man glaubt es kaum - Nagoya. Meine Bewerbung für Nagoya hab ich aber schon Monate zuvor abgegeben.
Bevor Sie fürs Sommersemester nach München fliegt, haben wir uns am Ostersamstag getroffen und Sie und Ihr Freund haben mir die Stadt gezeigt. Als erstes gings zum Essen, natürlich in ein typisch japanisches Restaurant, in das ich niemals alleine rein wäre (Sprache und sah sehr "edel" und "teuer" aus). Zum Essen gabs dann ein paar Spezialitäten aus Nagoya: Fisch, der in den "Resten" der Sakeherstellung (die klare Flüssigkeit wird verkauft und am Boden bleiben etwas zähflüssigere, trübe Reste übrig, die normalerweise weggeschüttet werden) ein paar Stunden gegart wird und dadurch etwas süßlich schmeckt. Dazu natürlich Reis, Mizusuppe, allerlei Gemüse, grünen Tee, ... - bezahlt hab ich dann so 7,50 €, was ich doch sehr fair fand.
Zur Verdauung gings dannach zu Fuß durch die Innenstadt, bis wir am (buddhistischen) Osukannon Tempel ankamen. Bunt und eindrucksvoll! Ach ja: Es gibt hier auch traditionelle Cafes! Zwar nicht so viele wie in München und der Kaffee ist etwas anders aber trotzdem gut.


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